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Robotik

Robotik verbindet die Konzepte der Automatisierung und des maschinellen Lernens sowie der „Künstlichen Intelligenz“ mit dem Internet of Everything, insbesondere der Sensorik. Mit diesem Satz hat das Institute of Electronic Business (IEB) in Zusammenarbeit mit dem Rat der Internetweisen das Thema Robotik auf den Punkt gebracht. Robotik, das ist ein weiterer Schlüsselfaktor aus dem Bereich Technologie, einem der vier großen Bereiche, die laut dieser Studie die Entwicklung der Digitalen Welt in den nächsten fünf Jahren maßgeblich beeinflussen werden.

Robotik auf einen Blick

Der Begriff Robotik umfasst die Entwicklung, Gestaltung, Steuerung, Produktion und den Betrieb von Robotern. Man hat es mit unterschiedlichen Typen von Robotern zu tun, den Service- oder Industrierobotern, den anthropomorphen oder humanoiden Robotern, die mit Gliedmaßen, Haut, Mimik und Sprache dem Menschen gleichen sollen sowie den Hardware- und Softwarerobotern, Letztere auch Bots genannt.

Darüber hinaus wird im Bereich der Nanotechnologie auch an der Entwicklung von Nanorobotern gearbeitet. Weitere Anwendungsgebiete sind im militärischen Bereich Kampfroboter und im Pflegebereich Therapie- und Pflegeroboter (Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/robotik-54198). Die Robotik ist ein riesiger Wachstumsmarkt, die Zahlen sprechen hier eine deutliche Sprache: Man rechnet mit einem Gesamtmarkt für Robotik bis 2025 von fast 150 Milliarden Dollar (Quelle: com!professional, Ausgabe 4/18, S.71).

Was die Roboter für uns tun

Serviceroboter sind allzeit dienstbare Geister wie Saugroboter, Pizzaroboter oder intelligente Rasenmäher. Per definitionem sind sie dazu da ihre Dienste zum Wohle der Menschen und deren Besitztum zu erbringen. Im Unterschied dazu sind Industrieroboter vornehmlich in der Fertigung (in Deutschland insbesondere in der Automobilindustrie) anzutreffen. Ihre Aufgabe dort ist die Montage oder Bearbeitung von Werkstücken. Ein aktueller Trend in der Robotik geht hin zur Mensch-Roboter-Kollaboration. Die Roboter stehen nicht mehr vom Menschen abgetrennt und isoliert in der Fertigung, sondern werden aufgrund ihrer Ausstattung mit Sensoren, welche im Zusammenspiel mit den Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz (KI) für eine stark verbesserte Feinmotorik sorgen, zum künstlichen Arbeitskollegen des Menschen. Software-Roboter sollen über Robotic Process Automation (RPA), auch das ein riesiger Wachstumsmarkt, künftig Interaktionen durchführen, die zuvor von Menschen erledigt wurden. RPA Software-Lösungen und Prozesse finden ihre Anwendung überall dort, wo es festgelegte Prozesse gibt, insbesondere bei der Material- und Warenbeschaffung und dem Personalwesen, aber auch als Sprach-Bots, die zunehmend im Gespräch mit dem Menschen dessen Emotionen erkennen können (Quelle: com!professional, Ausgabe 4/18, S.30-34).

Sensorik und KI

Eine ausgefeilte Sensorik und die Möglichkeiten, die mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz einhergehen sowie die Vernetzung von Robotik Systemen über das Internet of Everything lassen die Roboter zusehends intelligenter werden. Roboter werden zudem immer kleiner, beweglicher, leichter bedienbar und preiswerter. Sie werden sich künftig auf vielen Arbeitsfeldern wie beispielsweise dem Gesundheitsbereich tummeln und immer neue Branchen erobern.

Ausblick

Der Einsatz von Robotern in fast allen Lebensbereichen war gestern noch Fiktion und ist heute in greifbare Nähe gerückt. Sensorik, KI, das Internet of Everything und die Cloud machen es möglich. Die Roboter nehmen uns vielerlei stupide Tätigkeiten ab, sie sind da, wenn die Lücke gefüllt werden muss, die sich beispielsweise aufgrund von Fachkräftemangel auftut. Durch die Robotik entstehen neue Wachstumsmärkte. Es gehen aber auch ethische Herausforderungen mit den künstlichen Helfern einher: Die gesellschaftlichen, ethisch-moralischen Konsequenzen vermehrten Technologieeinsatzes, die Frage nach den ökonomischen, aber auch politischen Konsequenzen, wenn Mensch und Maschine einander immer ähnlicher werden. Technische Systeme, in die falschen Hände geraten, können den Überwachungsstaat ermöglichen, Angriffe auf die sensible Infrastruktur anderer Staaten und vieles mehr.

Die Chancen und Herausforderungen von Digitalen Assistenten & Künstlicher Intelligenz auf einen Blick:

Chancen

Einzelne (Routine-) Aufgaben können Roboter den Menschen längst abnehmen und ihnen damit das (Arbeits-) Leben erleichtern: Anzahl und Komplexität solcher Aufgaben steigen an.

Herausforderungen

Roboter werden Menschen niemals vollständig ersetzen, es besteht aber die Gefahr, dass dies in Einzelfällen so betrachtet wird. Einige Tätigkeitsbereiche und Berufsfelder könnten aber durch die Automatisierung ersetzt werden.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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