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Digitale Assistenten

Digitale Assistenten & Künstliche Intelligenz

Heute möchten wir Ihnen den Schlüsselfaktor „Digitale Assistenten und Künstliche Intelligenz“ vorstellen. Digitale Assistenten und Künstliche Intelligenz (KI), das sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Man könnte auch so sagen: Digitale Assistenten sind die (Kommunikations-)Werkzeuge von Künstlicher Intelligenz. Der Rat der Internetweisen hat die beiden Begriffe zu einem der maßgeblichen  Schlüsselfaktoren im Bereich „Kommunikation“ zusammengefasst. Zur besseren Orientierung: In der vom Rat der Internetweisen herausgegebenen Studie „Schlüsselfaktoren der Digitalisierung“ wird zwischen vier großen Bereichen unterschieden: Technologie, Kommunikation, Gesellschaft & Politik sowie Wirtschaft & Arbeit (www.schluesselfaktoren.de ©2018 Institute of Electronic Business e.V. | CC BY-SA).

Der Geist aus der Flasche

Digitale Assistenten, das sind die kleinen hilfsbereiten Geister, die neuerdings beispielsweise als kleine Lautsprecher getarnt in unseren Wohnungen Einzug gehalten haben. Sie heißen Siri, Cortana oder Alexa und wir können ihnen unsere Wünsche mitteilen, Bestellungen aufgeben oder Fragen an sie richten. In den Autos lenken digitale Assistenten das Geschehen, und nicht länger nur der Mensch. Was der Rat der Internetweisen voraussieht: Menschen interagieren nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Maschinen (Mensch-Maschine-Interaktion). „Intelligente“ Software verfolgt das Nutzerverhalten, lernt aus diesem und entwickelt sich, unter Zugabe von persönlichen Informationen, zum individuellen Kommunikationsassistenten. Diese Interaktion ist nicht auf aktive Eingabe begrenzt: Technologie kann die Emotionen der Nutzer kontinuierlich anhand der Analyse von Augen, Mimik, Gestik, Stimme, Körperhaltung, Bewegung etc. erkennen und auswerten (Affective Computing).

Sprachassistenten und Kaufverhalten

Wie leben nun die Menschen mit ihren digitalen Assistenten und wie nutzen sie sie? Für viele Menschen ist der digitale Assistent beinahe zum Freund geworden, sie reden mit ihm wie mit einer anderen Person. Die digitalen Helfer sind Teil des Alltags und werden zumeist im Wohnzimmer aufgestellt. Über sie werden Einkäufe getätigt und virtuelle Merkzettel angelegt. Die Nutzer sehen im Gebrauch der digitalen Assistenten folgende Vorteile:

  • Einfacheres Multitasking
  • Schnellere Erledigung von Aufgaben
  • Sofortige Antworten und Informationen
  • Erleichterung im Alltag (Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/insights/kundeneinblicke/5-wege-wie-sprachassistenten-das-konsumentenverhalten-veraendern/).

Der Einzelhandel vor Ort kann von den digitalen Assistenten profitieren, indem er die Wünsche der Käufer nach unkomplizierten, reibungslos und rasch abgewickelten Kauferlebnissen erfüllt. Die Ware soll schnell geliefert oder in der nahegelegenen Filiale bzw. dem Shop zur Abholung bereit stehen. Eine Win-Win Situation für Käufer und Verkäufer, wenn beide sich der Möglichkeiten der modernen digitalen Verkaufskanäle bedienen (Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/insights/kundeneinblicke/ungeduldige-kaeufer-erreichen-online-sprachassistent-oder-vor-ort-der-filiale/).

Warum Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch ist

Ermöglicht wird dies durch immer raschere Zunahme der Datenmengen sowie immer skalierbarere Speicher- und Datenbanklösungen. Immer leistungsstärkere Chips und Prozessoren sorgen für eine immer bessere Rechenleistung und Forschern ist es gelungen, immer bessere und komplexere Algorithmen für Maschinelles und Deep -Learning zu entwickeln (Quelle: com.professional 4/2018, Vorsprung durch Künstliche Intelligenz, S. 14-20). Drei zentrale Anwendungsgebiete profitieren davon: Smart Factories, etwa im Bereich der vorausschauenden Wartung, Autonomes Fahren, etwa beim Erkennen von Verkehrszeichen und der große Bereich der Service-Assistenten, von denen augenblicklich der Google Assistant das führende Assistenzsystem auf dem Markt ist.

Ausblick

Die Wirtschaft lebt von der Wertschöpfung. Allein in der Automobilindustrie rechnet man in den kommenden Jahren durch den Einsatz von KI mit einem Produktivitätswachstum von 1,3 % zusätzlich. Durch maschinelles Lernen wird es möglich, Prozesse weiter zu optimieren, bessere Prognosen abzuliefern sowie Dienstleistungen immer stärker zu personalisieren (Quelle: com.professional 4/2018, Vorsprung durch Künstliche Intelligenz, S. 14-20). Strittig ist dabei, ob Arbeitsplätze durch die neuen Technologien gefährdet sein werden. Und auch mit den Risiken muss man rechnen: Wenn die KI-Algorithmen auf Basis einer schlechten Datenqualität arbeiten, führt dies zu schlechten Ergebnissen. Selbstfahrende Autos erkennen rote Ampeln nicht, falschprogrammierte Roboter gehen unkontrolliert auf Wanderschaft oder zertrümmern Inventar, obwohl sie zum Einsatz im Kinderzimmer bestimmt waren. (Quelle: com.professional 4/2018, Wenn die künstliche Intelligenz versagt, S. 22,23).  Auch Hackerangriffe stellen nach wie vor ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Eines wird sich daher so bald nicht ändern: Die Rechner sind im raschen Bereitstellen von Informationen dem Menschen um Längen überlegen, aber bei komplexen Gemengelagen, die schwierige Entscheidungen evozieren,  wird der Mensch der Maschine auf lange Sicht überlegen bleiben.

Die Chancen und Herausforderungen von Digitalen Assistenten & Künstlicher Intelligenz auf einen Blick:

Chancen

Digitale Assistenten können das Leben ihrer Nutzer sehr stark vereinfachen: Spracheingabe und Erkennung von Gestik / Mimik sind direkter und natürlicher als Texteingaben. Für den einzelnen Menschen nicht mehr überschaubare Informationsmengen können bereitgehalten werden.

Herausforderungen

Digitale Assistenten, die nicht mehr abgeschaltet werden können und pausenlos Daten an zentrale Stellen senden, potenzieren die Gefahr des Datenmissbrauchs: Konsequent genutzt besitzen sie Kenntnisse über alle Lebensbereiche ihrer Nutzer. (www.schluesselfaktoren.de ©2018 Institute of Electronic Business e.V. | CC BY-SA)

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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