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Lean Management - die Kernidee

Lean Management – die Kernidee

Lean Management – die Kernidee, eng verbunden mit dem Ansatz, den Toyota einst verfolgte, um seine Produktionsabläufe zu optimieren, ist heute ein zentraler Begriff. Bei Toyota ging es ursprünglich um die Kernidee des Lean Managements: Eine prozessorientierte Herangehensweise zur kontinuierlichen Verbesserung der Produktionsprozesse, um Verschwendung zu vermeiden oder zu minimieren und letztendlich die Produktqualität zu steigern. Dabei wurde jeder Mitarbeiter berücksichtigt und ermutigt, seine sozialen und technischen Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern. Das betriebseigene Vorschlagswesen spielte dabei eine wichtige Rolle. So entstand der Begriff Lean Production, der für effiziente Produktionsabläufe steht. Die zugrundeliegende japanische Management-Philosophie des KAIZEN, die Veränderung zum Guten oder Besseren, bildet gemeinsam mit Lean Management und Total Quality Management ein Dreigestirn.

Von der Lean Production zum Lean Management

Von der Idee die Produktionsabläufe zu verschlanken, war es ein nur kurzer gedanklicher Weg, derartige Prozesse auf alle administrativen Bereiche von Unternehmen zu übertragen. Alle Unternehmensbereiche effizient zu gestalten und sie hierbei tatsächlich überall mit einzubeziehen, beginnend bei der Produktidee bis hin zum Customer Relationship Management ist essenziell. Die Lean Management Kernidee ist eine prozessorientierte Unternehmensführung mit höchstmöglicher Effizienz zu gestalten. Lean Management bedeutet die Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette und die Vermeidung von Aktivitäten, die Ressourcen verbrauchen, aber keinen Wert erzeugen. Kostenersparnis und Kundenorientierung stehen dabei im Fokus und beinhalten die Vermeidung von Ressourcenverschwendung, einschließlich der Zeitressource, die Optimierung von Kommunikationswegen, flache Hierarchien sowie einen hohen Qualitätsanspruch.

Lean Leadership

Heute werden im Rahmen der Führungskräfteentwicklung vielfach Seminare zum Thema Lean Leadership angeboten. Man versteht hierunter ein ganzheitliches Führungsmodell, in Ergänzung zum Lean Management und der Lean Production. Es zeichnet sich insbesondere dadurch aus, das die Führungskräfte selbst daran arbeiten ihre eigenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. In Folge sollen auch die Fähigkeiten ihres Teams und weiterer Mitarbeiter verbessert werden. Achtsamkeit und Wertschätzung sind dabei keine Fremdworte. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens soll jeder die Arbeit des anderen wertschätzen und verstehen. Die Etablierung einer Lern- und Fehlerkultur gehört ebenfalls dazu, um die Werte des Lean Managements in der Unternehmenskultur zu verankern.

Streben nach Qualität und Nachhaltigkeit

Die uralte Philosophie des KAIZEN verdeutlicht, dass ständige Verbesserung und das Streben nach Qualität sowohl bei Produkten, Dienstleistungen und Kundenbeziehungen als auch im Umgang mit Zulieferern und in der täglichen Zusammenarbeit unter Kollegen im Unternehmen viel bewirken können. Ein moderner Ansatz besteht darin, Verschwendung zu vermeiden. Diese Überlegungen stehen im Einklang mit den heutigen Corporate Social Responsibility-Richtlinien, da Unternehmen auch ihre gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen der Nachhaltigkeit wahrnehmen.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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