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Eine Innovationskultur im Unternehmen einführen?

Eine Innovationskultur im Unternehmen einführen?

Die Zukunft von Unternehmen liegt in der kontinuierlichen Entwicklung von Innovationen, die dem Geschäft neues Leben einhauchen und zum Erfolg verhelfen – davon sind wir als Unternehmensberatung für digitale Transformation überzeugt. In diesem Artikel gehen wir etwas näher auf die Fragestellungen ein, wie Sie dafür sorgen können, dass Innovationen nicht nur im Unternehmen gedacht werden, sondern auch Fuß fassen und dem Unternehmen helfen, sich weiterzuentwickeln und Ziele zu erreichen.

Status quo der Innovationskultur

In Deutschland gibt es keine Probleme mit Erfindungen. Das Land ist seit vielen Jahren ein Lieferant findiger Köpfe, die Erfolge erzielen und weltweit bahnbrechende Ideen und Technologien entwickeln. Bei digitalen Innovationen sind die Dinge schon etwas komplizierter. Diese innovativen Ideen in das wirkliche Leben einzubetten und dann noch ein funktionierendes Unternehmen auf deren Grundlage zu schaffen ist schon eine nicht zu unterschätzende Herausforderung.

Durch Innovation entstehen neue Geschäftsmodelle und Wettbewerbsvorteile, die auch in Krisenzeiten zum Markttreiber werden. Aber wie bringt man Unternehmen dazu, ständig neue Ideen zu entwickeln?

Es gibt einen Wunsch des Top-Managements: „Lasst uns etwas Neues entwickeln!“ Die Schwierigkeit liegt aber darin, dass Innovationen nicht nur als Ideen und Initiativen entstehen, sondern sich auch durch Prozesse innerhalb von Unternehmen durchsetzen müssen. Und wie man den Prozess der Schaffung von Innovationen in Gang bringt, um sicherzustellen, dass sie nicht nur erfunden werden, sondern nützlich sind und funktionieren – das ist eine viel tiefer liegende Frage.

Innovationsstart

Innovation erfordert Zielsetzung. Unternehmen müssen ein klares Verständnis darüber haben, was genau sie brauchen und welchem Ziel die Innovationen dienen soll. Und dies darf nicht nur der Wunsch der Unternehmensführung sein, sondern muss das Bedürfnis der Geschäftseinheiten widerspiegeln, die die Innovationen nutzen werden. Innovationen, die nicht wirklich gebraucht werden, sterben. Das demotiviert ihre Schöpfer – denn wenn die Idee nicht Fuß gefasst hat, warum eine neue anbieten?

Innovationen ständig prüfen

Testen und überprüfen Sie die Wirksamkeit der Innovation. Start-ups erstellen dafür ein MVP – ein Minimum Viable Product. Das dann dem Publikum gezeigt und nicht zuletzt können damit auch Hypothesen getestet werden. Nehmen die Kunden das Produkt an, kaufen sie es? Die Macher der ersten Version von Instagram bemerkten etwa, dass in der ersten Version nicht die Hauptfunktionalität – ursprünglicher Ansatz war eine Art Foursquare-Konkurrent mit Bewertungsfunktionen aufzubauen – beliebt war, sondern das Tool zum Posten von Bildern, und sie haben das Projekt rechtzeitig neu ausgerichtet. So ist das Teilen von Fotos zur Hauptidee des Dienstes geworden. Unternehmensinnovationen sind interne Start-ups, sie müssen auch getestet werden, um die Marktrelevanz des zukünftigen Produkts zu beurteilen.

Ressourcen und Budget finden

Es reicht nicht aus, eine Idee zu haben – sie muss umgesetzt, bewertet und weiterentwickelt werden. All dies erfordert Ressourcen – zumindest Zeit. Unternehmen dürfen kein Risiko scheuen und müssen darauf vorbereitet sein, dass die Innovation nicht greift und die Investitionen nicht den Erwartungen entsprechen. Das ist einfach eine Risikokapitalinvestition innerhalb des Unternehmens, bei der die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns eben den Aussichten auf großen Erfolg gegenübersteht. Innovation entsteht also nicht dort, wo Ideen gesucht werden, sondern wo die richtigen Herangehensweisen vorhanden sind: der Bedarf an Veränderung, die Fähigkeit, Ideen zu testen und die Bereitschaft, in deren Umsetzung zu investieren.

Innovationen als Teil einer Routine

In unserer Kultur gibt es eine traditionelle Angst vor dem „Scheitern“. Jahrzehntelang wurde uns beigebracht, Erwartungen zu erfüllen. Deshalb haben wir Angst, den Status quo zu verändern und Risiken einzugehen, um Veränderungen zu erreichen.

Etwa 90 % der Start-ups scheitern, weil anfängliche Innovationen nicht ausreichen, um langfristig erfolgreich zu sein. Damit das Unternehmen über Jahre bestehen und erfolgreich sein kann, hilft Change Management: Das Sicherstellen eines kontinuierlichen Veränderungsprozesses und die Implementierung von Innovation in die Unternehmensstruktur. Aber dafür muss man etwas Neues ausprobieren – was bedeutet, ständig gegen die Angst vor dem Scheitern anzukämpfen. Und genau das ist das Ziel bzw. das Erfolgsrezept.

Eine mögliche Vorgehensweise

Die Implementierung von unternehmensinternen Start-ups. Sie trennen sich von der Hauptstruktur und schaffen Unternehmensbeschleuniger. Das Format ermöglicht es Ihnen, neue Ideen und Projekte auf den Weg zu bringen, ohne die wichtigsten Ressourcen des Unternehmens zu beeinträchtigen, und ihre Einführung ohne große Budgets zu steuern. Sie bilden „experimentelle“ Sparten oder integrieren Innovationen gleich in die Unternehmensstruktur. Als ein Anstoß dazu kann eine Lernreise dienen. Das Hauptprinzip ist, nicht sofort auf globale Veränderungen zu zielen, sondern in Teilen etwas Kleines zu tun, um die Hypothese zunächst zu testen.

Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass sich nur große Unternehmen diesen Ansatz leisten können. Innovationen werden in jedem Unternehmen und in jeder Phase seiner Entwicklung benötigt: zum Zeitpunkt seiner Gründung, während seines Wachstums und noch mehr während einer Krise. Die mächtigsten Ideen werden gerade in einer Krise geboren: Sie wird zum Katalysator. Das Gehirn arbeitet schneller, Handlungen werden entschlossener, der Glaube an den Erfolg steigt.

Fordern Sie nicht von allen Innovationen

Jeder ist anders, und nicht jeder muss ein Innovator sein. Es gibt von Natur aus Innovatoren – sie lassen sich ständig Änderungen einfallen, die alles besser und effizienter machen können. Sie sind offen für Experimente und genießen die Spannung, die jeder Idee bis zur Realisierbarkeit folgt. Aber solche Leute finden es in der Regel schwierig, Konzepte umzusetzen und sie in die Realität umzusetzen. Und es gibt Performer – diejenigen, die nicht so gut darin sind, Ideen zu generieren, aber alles, was ihnen einfällt, zum Funktionieren bringen. Zeigen Sie einer solchen Person das ultimative Ziel, und sie wird den Weg dorthin ebnen, alle Etappen planen und helfen, es zu erreichen. Die Aufgabe einer Unternehmensführung besteht nicht darin, ein Innovator zu werden, sondern das richtige Team aus Menschen unterschiedlicher Natur zu bilden – eine Kombination, die den ständigen Wunsch nach Veränderung und neuen Lösungen mit dem Finanziellen und Operativen in Einklang bringt.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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