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Weiterbildungsstrategie

Erfolgreiche Unternehmen gehen Weiterbildung strategisch an 

Die Arbeitswelt verändert sich durch Digitalisierung und Globalisierung – jeden Tag aufs Neue. Das bedeutet stetes Anpassen und Weiterentwickeln. Nur mit ausgebildeten Fachkräften gelingt dieser Wandlungsprozess eines Unternehmens. Doch Fachkräfte sind Mangelware. Und auf absehbare Zeit wird sich der Arbeitsmarkt auch nicht ändern. Die einzige Chance, die Unternehmen bleibt ist, die zur Weiterbildung der eigenen Belegschaft. Damit ist der Aufbau von neuen Kompetenzen bei Mitarbeitenden ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Entwicklung von Unternehmen. Kontinuierliche Weiterbildung wirkt sich nicht nur positiv auf die Mitarbeitenden aus, sondern bringt auch viele Vorteile für die Unternehmen, etwa bei der Vorbeugung von Fachkräftemangel. Oft werden Weiterbildungsmaßnahmen jedoch nicht strategisch angegangen. Mit dem Erfolg, dass einerseits Mitarbeitende von Bord gehen, andererseits im Unternehmen vorhandenes Wissen nicht weitergegeben wird. Lebenslanges Lernen in einen strategischen Zusammenhang zu bringen, ist dabei von großem Vorteil. Wie Sie der Weiterbildung eine strategische Ausrichtung geben können, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag. 

Handlungsfähigkeit von Mitarbeitenden erweitern und optimieren 

Warum ist Weiterbildung im Unternehmen so wichtig? Das oberste Ziel von Weiterbildungen im Unternehmen ist zunächst die Erweiterung der Handlungsfähigkeit der Mitarbeitenden in ihrem Arbeitsprozess. Sie beschreibt dabei die Fähigkeit der Mitarbeitenden, eigenständig auf entstehende Probleme im Arbeitsprozess zu reagieren. Einen Schritt weiter gedacht sollten Mitarbeitende auch auf neue Anforderungen reagieren und diese lösen können. Dies setzt unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten voraus. Berufliche Handlungskompetenz wird grundsätzlich in diese vier Dimensionen unterteilt: 

  • Sozialkompetenz (z. B. Zusammenarbeit mit Kollegen, kompetenter Umgang mit Kunden) 
  • Personale Kompetenz (z. B. selbstständiges Arbeiten, Übernahme von Verantwortung) 
  • Methodenkompetenz (z. B. Lösen von Problemen, bessere Zeiteinteilung, Organisationsfähigkeit) 
  • Fachkompetenz (z. B. Aufgaben- und tätigkeitsspezifisches Fachwissen und Fachkönnen) 

 Die Vorteile strategischer Weiterbildung für das eigene Unternehmen 

Dass der Erfolg eines Unternehmens vor allem von den Mitarbeitenden abhängt, ist keine neue Erkenntnis. Die wichtigsten Vorteile sind: 

  • Vorsprung durch Know-how im Unternehmen 
  • Förderung der Innovationskraft 
  • Leistungsfähigkeit und -bereitschaft  
  • Arbeitszufriedenheit der Belegschaft steigt 
  • Stärkere Mitarbeiterbindung
  • Positiver Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeitenden 
  • Vorbeugung von Fachkräftemangel 
  • Außenwahrnehmung des Unternehmens kann durch Weiterbildung der Mitarbeitenden verbessert werden 
  • Forcierung des Erreichens der Unternehmensziele 

Um diese Vorteile nicht links liegen zu lassen, ist es wichtig die Weiterbildung der Mitarbeitenden strategisch anzugehen. Konkrete Maßnahmen verhelfen den Mitarbeitenden ihre persönlichen Kompetenzen weiter ausbauen zu können und schaffen ein Gefühl von Wertschätzung und Sicherheit. Der Arbeitgeber hat im Gegenzug einen Überblick über die Kompetenzen seiner Mitarbeitenden und kann sie bei Bedarf in neuen Projekten einsetzen. 

Strategische Herangehensweise 

Wie geht man Weiterbildung strategisch an? Was muss ein Unternehmen beachten? Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Grundlage ist eine durchdachte Strategie, welche sich nicht nur auf die konkreten Lern- und Lehrformate fokussiert, sondern einen Schritt weiter geht. Dieser Schritt ist die Bestandsaufnahme und Zielfokussierung und erfolgt noch bevor einzelne Mitarbeitende in Lehrgänge geschickt werden. Natürlich spielen etwa die Unternehmensziele eine große Rolle. Kurz- und langfriste Planungen sollten mit den Kompetenzen der vorhandenen Mitarbeitenden in Einklang gebracht werden. Wer nicht weiß, wo sein Unternehmen in fünf Jahren stehen will, kann auch nicht definieren, welche Kompetenzen von Mitarbeitenden bis dahin benötigt werden. Diese Erkenntnisse sind die Grundlage, von denen sich dann konkrete organisatorische und operative Maßnahmen ableiten lassen. Einen Königsweg gibt es dabei jedoch nicht. Die Ziele und Visionen der einzelnen Unternehmen sind natürlich sehr individuell und so lässt sich auch nicht pauschal sagen, wie eine strategische Weiterbildung auszusehen hat.   

Schritt für Schritt zur Strategie 

Obwohl es keinen Königsweg für diese Herausforderung gibt, gibt es Meilensteine, die zu einem erfolgreichen strategischen Weiterbildungsmanagement führen. Konkret sollte man sich auf eine Bestandsaufnahme der Ziele und Visionen des Unternehmens fokussieren. Sammeln Sie systematisch die vorhandenen Kompetenzen der Mitarbeitenden in einem Dokument und ergänzen Sie diese um Kompetenzen, die noch fehlen und dringend benötigt werden. Ist der Bildungsbedarfs erst ermittelt, lässt daraus die Weiterbildungsplanung ableiten. Hier werden für die Planung auch die Prioritäten festgelegt. Jede Handlungskompetenz erfordert andere Mittel der Vermittlung und so wird an dieser Stelle schon der Grundstein für unterschiedliche Lernformen gelegt. Einer systematischen Durchführung steht damit fast nichts mehr im Weg. Legen Sie nun die Kriterien fest, welche die Erreichung der Bildungsziele überprüfbar machen und beziehen Sie Ihre Mitarbeitenden ein. Lösen die Maßnahmen gar Unzufriedenheit aus, sollte das Unternehmen nochmal an bestimmten Stellschrauben – vielleicht am Lehrformat – nachjustieren.

Fazit 

Eine Systematische, bedarfsbezogene und damit strategische Weiterbildung ist für Unternehmen essenziell, hängt doch der zukünftige Erfolg davon ab. Gut geschulte Mitarbeitende sind nicht nur besser in ihrem Job und damit auch gewinnbringend fürs Unternehmen. Hat man bereits ein strategisches Weiterbildungsmanagement, sollte man nicht vergessen, dass dieses nicht starr und unveränderbar ist, wenn es einmal erstellt wurde. Das regelmäßige Überprüfen und Nachjustieren ist wichtig und sollte ernst genommen werden. Denn eine Strategie bringt niemandem einen Vorteil, wenn sie nicht funktioniert und keine messbaren Erfolge zeitigt. Nehmen Sie sich Zeit dafür, auf lange Sicht rentiert sich die systematische Herangehensweise enorm. 

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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