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Branding, Logo, Marke – Worin liegt eigentlich der Unterschied?

Eine Marke ist letztlich das Image, welches ein Produkt oder ein Unternehmen bei den Konsumenten hat. Eine Marke ist auch dann noch eine Marke, wenn das Unternehmen längst nicht mehr existiert, denken wir dabei z. B. an die Firma AEG, die es längst nicht mehr gibt. Die Älteren unter uns assoziieren mit dem Namen AEG aber immer noch die Worte „Aus Erfahrung gut“. Dies ist das Qualitätsversprechen, das mit den drei Buchstaben, respektive der Marke AEG verbunden war und in den Köpfen vieler Menschen noch heute verbunden ist.

Was ist dann aber im Vergleich zur Marke ein Logo?

Unter einem Logo verstehen wir letztlich ein grafisches Symbol, das einer Marke zum optimalen Wiedererkennungswert verhelfen soll. Logo und Marke sind zwei Seiten einer Medaille. Ein einprägsames Logo verhilft seiner Marke zur Alleinstellung inmitten zahlloser Konkurrenten und Mitbewerber – genau wie das daran anschließende „Branding“, auch „Corporate Design“ genannt. Das Logo zieht die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich, es weckt Vertrauen und vermittelt im Idealfall Professionalität, unbewusst fühlt der Kunde sich über das Logo und die Marke zum Produkt und zum Unternehmen hingezogen. Ein Logo kann aus einem oder mehreren Text- bzw. Designelementen bestehen. Auch die sogenannten Audiologos, die zusätzlich noch Klänge und Sprache mit dem Logosymbol verknüpfen, werden immer beliebter.

Branding

Das Branding bzw. Corporate Design ist die einheitliche Darstellung des Unternehmens durch die immer gleiche Verwendung von festgelegten Farben, Schriften, Bildern usw. Das Logo ist Teil eines Brandings, weil es die Unternehmensfarben, -schriften etc. idealerweise aufgreift. Es kann aber auch vorkommen, dass ein Logo den Ausgangspunkt für das Branding bildet. Ein gutes Branding sollte „Hand in Hand gehen mit der Unternehmensstrategie und der Unternehmenskommunikation, da das Branding die gesamte Wahrnehmung des Unternehmens beeinflusst und unterstützt.“ (Quelle: https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/branding?interstitial)

Welche Logo-Typen gibt es?

Wir unterscheiden Zeichenmarken, Wortmarken, Bildmarken und kombinierte Logos. Zeichenmarken, auch Buchstabenmarken genannt sind Logos, die aus einzelnen Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen oder Wortabkürzungen bestehen. Hinzu kommt eine jeweils individuelle Farbgestaltung. Beispiele hierfür sind das berühmte Kölner Wasser „4711“, die Zeichenmarke „H&M“ oder „O2“. Wortmarken sind rein typografischer Natur. Wir alle kennen Boss oder Joop. Diese Namen sprechen für sich, jeder kennt sie. Bildmarken werden mit Symbolen oder Piktogrammen gestaltet. Sie bestehen aus rein grafischen Elementen und kommen ohne die Verwendung von Buchstaben oder Zahlen aus. Je nach Gestaltung sind sie attraktive Blickfänger. Kombinierte Logos kombinieren, wie der Name es schon sagt, Wort und Bild und eventuell auch Ton. Eine sehr bekannte Wort-Bildmarke ist Adidas.

Gestaltung eines Logos

Ein Logo muss in jedem Fall medienübergreifend einsetzbar gestaltet werden. Es soll mit seiner Strahlkraft die Bekanntheit der Marke fördern. Logos können schwarz-weiß, einfarbig oder mehrfarbig sein. Dabei gilt immer: Je weniger Farben und Formen ein Logo beinhaltet, desto signifikanter und damit einprägsamer ist es. Die einfachsten Logos sind nach wie vor die besten. Sie prägen sich schnell ein und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Um ein Logo noch werbewirksamer zu gestalten, kann ein sogenannter Claim hinzugefügt werden. Ein Claim ist ein einprägsamer Satz oder Teilsatz, der beispielsweise ein Produktversprechen, ein Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens oder der Marke, der Mission oder der Vision des Unternehmens widerspiegelt. Ein solches Versprechen kennen wir z. B. von BMW mit dem Claim „Freude am Fahren“.

Fazit: Logo und Marke sind die zwei Seiten einer Medaille. Mithilfe des Branding soll es gelingen, die Marke zu positionieren und zu stärken, sie über das Logo zu visualisieren, im besten Fall bis hin zum Kultstatus. Aber das Branding wirkt darüber hinaus tief hinein in das Unternehmen, indem es zur Entstehung einer Corporate Identity – einer Unternehmensidentität – beiträgt. So schafft erfolgreiches Branding zum einen eine wertvolle Vertrauensbasis bei den Mitarbeitern des Unternehmens, den Kunden und allen weiteren Stakeholdern, zum anderen steigert es den Wert von Marke(n) und Unternehmen.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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