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Kevin Urbanski

Willkommen an Board – Begrüssen Sie mit uns unseren neuen Kollegen Dr. Kevin Urbanski

Heute möchten wir unseren neuen Kollegen Dr. Kevin Urbanski vorstellen. Kevin ist Spezialist für Organisationen und Prozesse und unterstützt uns seit August 2021 als Berater.

von Neuem: Woher kommst Du?

Kevin Urbanski: Ich bin in Paderborn in Ostwestfalen aufgewachsen. Für mein Studium bin ich dann allerdings ins oberfränkische Bamberg gezogen. In dieser wunderschönen Universitätsstadt, die ja auch UNESCO-Welterbe ist, habe ich fast 15 Jahre gelebt. Die Stadt und die Region sind mittlerweile zu meiner zweiten Heimat geworden.

von Neuem: Welchen fachlichen Hintergrund hast Du?

Kevin Urbanski: Ich habe Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Europarecht studiert. Von Beginn an hat mich besonders die internationale Dimension von Politik fasziniert. Diese Leidenschaft habe ich dann auch in meiner Promotion und meiner Forschung weiterverfolgt.

von Neuem: An welchen Themen hast Du gearbeitet?

Kevin Urbanski: In Bamberg habe ich am „Lehrstuhl für Internationale Beziehungen“ im Bereich internationale und europäische Politik gelehrt und geforscht. Meine Arbeitsschwerpunkte waren internationale Organisationen und die europäische Außen- und Sicherheitspolitik. In meiner Dissertation habe ich mir angeschaut, wie und warum internationale Organisationen ein Eigenleben entwickeln und Dinge tun, zu denen sie ursprünglich keinen Auftrag hatten.

von Neuem: Was hast Du herausgefunden?

Kevin Urbanski: Im Wesentlichen bestimmen Struktur und Ausstattung einer internationalen Organisation, was sie tun kann, wie sie es tun kann und wo die Grenzen ihres Handelns liegen. Ein Eigenleben kann immer dann entstehen, wenn Struktur und Ausstattung Handlungen jenseits des ursprünglichen Organisationsauftags erlauben.

von Neuem: Lässt sich diese Erkenntnis auch auf Unternehmen übertragen?

Kevin Urbanski: Ja, ganz sicher. Unternehmen und internationale Organisationen sind zuallererst einmal soziale Gebilde, die beide den Organisationscharakter teilen. Beide wurden gegründet, um bestimmte Ziele zu verfolgen und beide funktionieren nach ähnlichen Grundprinzipien.

von Neuem: Wie kommt man aus der Forschung zu internationaler Politik in die Unternehmensberatung?

Kevin Urbanski: Der Schritt ist gar nicht so groß, wie man im ersten Moment meinen würde. Durch meine Arbeit kenne ich die Strukturen, Prozesse und Probleme von privaten und öffentlichen Organisationen sehr genau. Viele Themen, mit denen ich mich bislang vorwiegend theoretisch beschäftigt habe, lassen sich leicht auf private Unternehmen und öffentliche Verwaltungen übertragen. Deshalb auch der Weg in die Praxis. Auch wenn die theoretische Arbeit immer meine Leidenschaft war, fehlte mir zuletzt die praktische Anwendung: Mein Ziel ist es, mit meinem Wissen einen unmittelbaren Beitrag zu leisten und konkrete Veränderungen anzustoßen – und genau das kann ich bei von Neuem erreichen.

von Neuem: Hast Du hierfür ein Beispiel?

Kevin Urbanski: Als Kunde oder Nutzer stelle ich etwa immer wieder fest, dass Unternehmen und Verwaltungen die Potenziale von Digitalisierung, Kundenzentrierung und Nachhaltigkeit noch nicht richtig nutzen. Ferner ist es erstaunlich, dass Organisationsstrukturen und Geschäftsprozesse oft unnötig kompliziert sind. Würden Unternehmen die bereits aus der Forschung bekannten Möglichkeiten konsequent nutzen, gäbe es mehr zufriedene Kundinnen und Kunden sowie eine deutlich entspanntere Belegschaft. Zudem könnten vorhandene Ressourcen insgesamt nachhaltiger genutzt werden. Ich freue mich daher ganz besonders darauf, zusammen mit von Neuem Unternehmen in diesen Fragen fit für die Zukunft zu machen.

von Neuem: Du hast auch schon mal eine Zeit im Ausland gearbeitet. Welche Erfahrungen hast Du von dort mitgebracht?

Kevin Urbanski: Ich habe ein halbes Jahr in Prag und Bratislava für eine politische Stiftung gearbeitet. In der politischen Bildungsarbeit mit den lokalen Nachwuchsorganisationen der Parteien habe ich viel über die Planung und Durchführung internationaler Veranstaltungsformate gelernt. Sehr interessant war auch zu erfahren, wie junge Mittel- und Osteuropäerinnen und -europäer über Demokratie und die Europäische Union denken. Außerdem hat es mich gefreut, dass das tschechische Bier durchaus mit dem fränkischen mithalten kann.

von Neuem:  Und was machst Du gern in deiner Freizeit?

Kevin Urbanski: Ich lese und koche sehr gerne. Außerdem hat es mir die Architektur und das Design der Moderne angetan. Hier in Berlin gibt es ja viele vom „Bauhaus“ inspirierte Gebäude zu sehen. Ich liebe es einfach, mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren und mir die faszinierende Architektur anzusehen. Und nicht zuletzt liegt mir der Alumniverein der Politikwissenschaft Bamberg sehr am Herzen. Dort engagiere ich mich ehrenamtlich im Vorstand.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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Kontakt

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Tel: +49 30 8148850-0
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E-Mail: neu@vonneuem.de

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