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TOP 20 Gründe warum Start-ups scheitern

Start-ups am Gründerhimmel der Bundesrepublik Deutschland können mit einer hohen Willkommenskultur rechnen. Neue Geschäftsideen und Gründungsinitiativen sind ausdrücklich erwünscht und erhalten staatlicherseits Förderungen. Erst vor Kurzem hat die Koalition im Land Nordrhein-Westfalen einen neuen Antrag „Willkommenskultur für gute Ideen – Initiative ergreifen für das Gründerland“ auf den Weg gebracht, der das Land zum gründerfreundlichsten Bundesland in Deutschland machen soll. Den zwei größten Herausforderungen für Neugründer, als da wären das finanzielle Risiko und die bürokratischen Hindernisse, soll u. a. mit einem Gründerstipendium begegnet werden. Im Jahre 2016 gab es bundesweit rund 670.000 Unternehmensgründungen. Insbesondere die Bundeshauptstadt Berlin ist ein wahrer Gründer-Hotspot. Dennoch scheitern viele Start-ups trotz positivster Startbedingungen. Lesen Sie hier, welches die TOP 20 Gründe für das Scheitern von Start-ups sind:

  • TOP 1. Prozentual gesehen (42 %) ist der wichtigste Grund für das Scheitern, dass es keinen Bedarf für das angebotene Produkt oder die angebotene Dienstleistung gab.
  • TOP 2. 29 % der neu gegründeten Unternehmen ist schlicht und einfach das Geld ausgegangen.
  • TOP 3. Der dritte wesentliche Grund für das Scheitern sind Unstimmigkeiten im Team (23 %).

Danach folgen noch eine Reihe von weiteren Gründen:

 

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Start-ups schon von ihren Attributen her gesehen – jünger als 10 Jahre, mit ihrer Technologie und/oder ihrem Geschäftsmodell (hoch) innovativ und auf Wachstum ausgerichtet – in diesem sensiblen Anfangsstadium anfällig für alle oben aufgezählten Hindernisse und eben auch Anfangsfehler sind. Diesen Problemen könnte man durch noch gezieltere Gründerberatung entgegensteuern. Denn Start-ups sind unverzichtbar: Sie sind wichtige Geburtshelfer für neue innovative Ideen, sie befördern insbesondere auch im Rahmen der digitalen Wirtschaft den strukturellen Wandel und sind Mitgestalter der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands.

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