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berufliche Fähigkeiten

Neun Fähigkeiten, um beruflich nach Corona erfolgreich zu sein

Allüberall wird der Lockdown langsam aufgehoben, so etwas wie Normalität könnte langsam, ganz langsam Einzug halten. Die Welt wird eine andere sein. Doch wie könnte diese Post-Coronavirus-Welt aussehen? Eine Gleichung mit vielen Unbekannten, denn so wirklich ist der Virus ja noch nicht unter Kontrolle. An Impfstoffen, die Sicherheit bringen könnten, wird weltweit fieberhaft gearbeitet. Allerdings können wir Prognosen anstellen. Dabei wird deutlich, dass es bestimmte berufliche Fähigkeiten sind, die in unserer neuen Welt gefragt sein werden. Unsere Arbeitsplätze – schon bedingt durch das mittlerweile gelernte und gelebte Homeoffice – werden sich wahrscheinlich verändern, und damit auch die Fähigkeiten, die die Unternehmen benötigen.
Hier nun eine Zusammenstellung von neun beruflichen Kompetenzen, die in einer Welt nach dem Coronavirus wahrscheinlich sehr gefragt sein werden.

  1. Anpassungsfähigkeit und Flexibilität

Eines ist sicher, die Art und Weise, wie Unternehmen operieren und arbeiten, wird sich ändern. Klar, die Welt veränderte sich in den letzten Jahren und Dekaden bereits enorm, aber die Corona-Pandemie beschleunigt diese Entwicklung noch einmal deutlich – setzt quasi den Turbo drauf. Ebenso klar ist, es wird immer weniger „Arbeitsplätze auf Lebenszeit“ geben. Jemand, der in einer Post-Coronavirus-Welt Erfolg haben will, sollte deshalb in der Lage sein, sich an die sich ständig weiterentwickelnden Arbeitsplätze anzupassen und seine berufliche Fähigkeiten ständig zu optimieren. Das bedeutet auch: Lebenslanges Lernen.

  1. Kreativität und Innovation

Kreativität und Innovation haben während der Pandemie oft den Unterschied gemacht. Etwa bei Unternehmen, die in der Lage waren Wege zu finden, um Dienstleistungen virtuell zu erbringen – wie es viele Anbieter im Gesundheitswesen getan haben. Nicht zuletzt Unternehmen, die in der Lage waren, schnell auf neue Produkte umzustellen – so wie Mercedes F1, die von der Entwicklung von Rennwagen auf die von innovativen Atemhilfen umgestiegen sind. Sie alle konnten durch besondere Fähigkeiten oder durch Wissenstransfer die Pandemie besser überstehen und sogar gewisse Vorteile für sich und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen: Keine Entlassungen, keine Umsatzeinbrüche, sondern neue Absatzmärkte. In einer Welt nach dem Coronavirus werden wir die menschliche Kreativität, werden wir kreatives Innovationsmanagement brauchen, um neue Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsweisen zu erfinden und zu erdenken. Die menschliche Kreativität noch mehr als in der Vergangenheit wird von entscheidender Bedeutung sein.

  1. Kritisches Denken

Eine weitere berufliche Fähigkeit, die von entscheidender Bedeutung sein wird, wenn sich unsere Weltwirtschaft von den durch COVID-19 verursachten Schäden erholt, sind kritisches Denken und emotionale Intelligenz. Während der Pandemie haben wir einen Anstieg von echten „Fake-News“ und Falschdarstellungen von Daten und Studien erlebt. Nicht zuletzt deshalb, weil führende Politiker, Unternehmen und Regierungen versuchen, die Schuld abzuwälzen, die Aufmerksamkeit von sich abzulenken und eine angemessene Prüfung möglichst zu verhindern. Menschen, die jedoch Informationen aus verschiedenen Quellen objektiv bewerten können, die festzustellen in der Lage sind, was glaubwürdig ist, die werden geschätzt. Man sollte nicht allen Informationen vertrauen, deshalb werden sich Organisationen auf kritisches Denken verlassen müssen. Nur so sind sie in der Lage zu bewerten, welche Informationen in die Entscheidungsfindung einfließen sollten.

  1. Daten-Kompetenz

Die Grundlage der 4. industriellen Revolution sind Daten. Sie sind für jedes Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Mit den richtigen Daten sind sie etwa in der Lage, ihre Kunden während oder nach einer Pandemie mit den richtigen Produkten und Dienstleistungen zu versorgen. Unternehmen, die Geschäftstrends und sich verändernde Kundenbedürfnisse verstehen, sind können deutlich besser im Falle einer nicht unwahrscheinlichen zukünftigen Pandemie richtig reagieren. Allerdings sind die Daten weitgehend nutzlos, wenn es keine Datenkompetenz gibt. Wenn Spezialisten fehlen, die über Fähigkeiten zur Analyse und Auswertung verfügen, und anhand dieser Erkenntnisse bessere Entscheidungen treffen. Fachleute mit Datenkompetenz werden deshalb für potenzielle Arbeitgeber noch attraktiver sein als je zuvor.

  1. Technische Kenntnisse

Eine der besten Möglichkeiten, sich auf eine Post-Coronavirus-Welt vorzubereiten, ist das Aneignen von Technologiekenntnissen. Die COVID-19-Pandemie führt zu einem raschen digitalen Wandel in den Unternehmen, die versuchen, widerstandsfähiger gegen künftige Ausbrüche und Unterbrechungen zu werden. Tatsache ist, dass Technologien wie künstliche Intelligenz, Big Data, das Internet der Dinge, virtuelle und erweiterte Realität und Robotik Unternehmen widerstandsfähiger gegen künftige Pandemien machen werden, und jeder, der Unternehmen bei der Nutzung dieser Technologien helfen kann, könnte in Zukunft sehr gefragt sein. Unabhängig davon, ob Sie in einer Fabrik oder in einem Buchhaltungsbüro in einer Post-Coronavirus-Welt arbeiten, sollten Sie mit diesen technischen Hilfsmitteln vertraut sein und effektiv mit ihnen arbeiten können.

  1. Digitale Fähigkeiten und Koordination

Die digitale Umgestaltung von Organisationen hat durch Corona einen weiteren Schub erhalten; daher werden Fachleute mit digitalen Fähigkeiten in Sachen Kodierung, Webentwicklung und digitalem Marketing, noch wichtiger werden, als sie es jetzt schon sind. Menschen also, die das digitale Geschäft nicht nur am Laufen halten können, sondern es zum Blühen bringen. Digitale Profis werden auch in Zukunft ganz weit oben auf der Liste der Neueinstellungen stehen. Da im Grunde genommen alle Unternehmen heute schon in irgendeiner Weise digital aufgestellt sind, sind den Möglichkeiten, seine digitale Fertigkeiten in die Tat umzusetzen, ohne Grenzen.

  1. Führung

Eine der Veränderungen in einer Welt, die stark von Technik geprägt ist und sich immer weiter in diese Richtung entwickelt, besteht darin, dass mehr Menschen auf allen Ebenen einer Organisation in eine Position gelangen, in der sie andere führen und andere anleiten müssen. Die sogenannte Gig-Wirtschaft – Fachkräfte werden nur für bestimmte Jobs engagiert –wird nach dem Coronavirus deutlich wachsen. Menschen werden in agilen Teams und Netzwerken arbeiten, in denen sie zu unterschiedlichen Zeiten jeweils die Führung übernehmen. Das bedeutet, Fachleute mit ausgeprägten Führungsqualitäten sind mehr und mehr gefragt. Ganz wichtig ist dabei die Fähigkeit, das Beste aus den Mitarbeitern herauszuholen und Teams und Netzwerke zu inspirieren. Last but not least wir so auch die reibungslose Zusammenarbeit gefördert.

  1. Emotionale Intelligenz

Im Zusammenhang mit der Führungsproblematik wird eine weitere berufliche Fähigkeit gerade in unsicheren und herausfordernden Zeiten immer wichtiger: Emotionale Intelligenz (EQ). Die Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, sie auszudrücken und zu kontrollieren sowie sich nicht zuletzt der Emotionen anderer bewusst zu sein, macht emotionale Intelligenz aus. In Zeiten, in denen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf ihre Arbeit und die Zukunft ihres Unternehmens unsicher fühlen, ist es entscheidend, mit Menschen auf emotionaler Ebene in Kontakt zu treten. Das bedeutet, Personen mit einem starken EQ werden von Organisationen aller Größen und Branchen sehr begehrt sein.

  1. Sich einem lebenslangen Lernen verpflichten

Nach Angaben des Weltwirtschaftsforums werden sich in nur fünf Jahren 35 Prozent der heute als wesentlich erachteten Fähigkeiten verändern. Es gibt nur eine Möglichkeit, in einer Post-Coronavirus-Realität relevant zu bleiben: sich zu lebenslangem Lernen zu verpflichten.

Angesichts eines angespannten Arbeitsmarktes werden Fachkräfte mit fortgeschrittenen und fachspezifischen beruflichen Fähigkeiten weiterhin gefragt sein und wahrscheinlich weniger Schwierigkeiten haben, eine Beschäftigung zu finden. Die gute Nachricht ist, dass es nie einfacher war, seine Fähigkeiten zu verbessern. Heute ist es nicht mehr nötig, jahrelang zu studieren, um seine berufliche Fähigkeiten so zu verbessern, dass man optimal auf eine Stelle vorbereitet ist. Allerdings bedeutet das auch, sich ständig weiterzubilden. Studium, Abschluss, Fachwissen bis zur Rente wird es so nicht mehr geben – und gab es eigentlich auch in den Vorcoronazeiten schon nicht mehr.

Hier sind nur einige Vorschläge:

  • Kurse über künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
  • Kurse zur Datenkompetenz und Datenwissenschaft
  • Kurse über emotionale Intelligenz

Oder suchen Sie einfach nach den Fähigkeiten, die Sie auf Plattformen wie die unten stehende entwickeln können:

Erstklassige Trainings- und Entwicklungsprogramme, die von führenden Universitäten und Unternehmen entwickelt wurden.

Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für alle und von überall zur Verbesserung des Lehrens und Lernens auf dem Campus und online, Förderung des Lehrens und Lernens durch Forschung.

Mit Udacity eignen Sie sich Fähigkeiten an, die sie benötigen, um die Jobs zu bekommen, die sie wollen. Die Plattform arbeitet mit führenden Technologieunternehmen zusammen, um zu erfahren, wie die Technologie-Branche sich verändert, und um die technischen Fähigkeiten zu vermitteln, nach denen Unternehmen für Ihre Belegschaft suchen.

Die Plattform bietet eine vielfältige Auswahl an Kursen führender Universitäten und Kulturinstitutionen aus aller Welt an. Diese sind „Schritt für Schritt“ aufgebaut und sind auf Mobilgeräten, Tablets und Desktops verfügbar, sodass Sie das Lernen in Ihr Leben kinderleicht integrieren können.

ist eine Online-Lernplattform für Hochschullehr- und Weiterbildungsangebote von Experten aus ganz Europa. Die Einschreibung in die Kurse ist kostenfrei. Unterrichtssprachen sind größtenteils Deutsch und Englisch.

Sehen Sie den Lockdown als eine Gelegenheit, Ihre Fähigkeiten zu verbessern, damit Sie für den Arbeitsmarkt nach Corona bereit sind.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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