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Mobile First: Diese Web-Technologien sollten Sie kennen

Immer mehr Verbraucher bestellen Waren über ihr Smartphone und nutzen auch sonst dort das Internet: mit steigender Tendenz. Dies stellt besondere Herausforderungen an die Anbieter der entsprechenden Webseiten. Der Kunde möchte die Seite schnell aufrufen, sowie bequem und sicher dort surfen können. Zudem soll die Seite ansprechend gestaltet sein.

Was hat es mit „Mobile First“ auf sich?

Vor gut zwei Jahren, im November 2016, kündigte Google seinen Mobile-First-Index an. Hintergrund für diese Neuausrichtung war die steigende Anzahl an mobilen Usern. Aktuelle Zahlen belegen, dass 69 % der User über das Smartphone ins Internet gehen. Wer diesen bis heute keine einwandfreie und problemlose Nutzererfahrung auf dem mobilen Endgerät bietet, sollte dies schleunigst tun. Mit dem Mobile-First-Index, den Google nach anderthalb Jahren Testphase seit März 2018 ausgerollt hat, steigt der Druck auf Website- und Shop-Besitzer sich für die mobilen User optimal aufzustellen.

Googles Mobile-First-Index                        

Google ist bestrebt, den Usern der Google-Suchmaschine die bestmöglichen Ergebnisse anzuzeigen. Alle Websites und Shops im Netz werden deswegen auf bestimmte Kriterien (sogenannte Rankingfaktoren) hin überprüft, bewertet und indexiert. Startet ein User seine Suche nicht von einem PC oder Laptop aus, sondern vom Smartphone, so konnte es sein, dass das Ergebnis bisher nicht zufriedenstellend ausfiel. Zu lange Ladezeiten, verschobene Inhalte, unübersichtliche Menüführungen und dergleichen mehr boten den Usern keinen guten Service. Mit dem Mobile-First-Index treibt Google Maßnahmen voran, Website-Inhalte für die mobile Verwendung zu optimieren. Ganz vorne steht der Einsatz eines responsiven Designs, aber auch die dynamische Bereitstellung unterschiedlicher Quellcodevarianten.

Mobile-Web-Technologien auf dem Vormarsch

Entlang der Customer Journey des Users auf dem Smartphone sind Web-Technologien zur Stelle und lösen Probleme, die die mobile Nutzung mit sich bringen kann. Das kann beispielweise eine zu lange Ladezeit sein, was zu enormen Absprungraten führt. Auch wenn es drastisch klingt, aber hier kommt es sogar auf Zehntelsekunden an. Eine weitere Hürde sind Registrierungsprozesse. Die umfangreiche Dateneingabe, um einen Kaufprozess abzuschließen, das Anlegen eines neuen Log-ins – alles, was zu kleinteilig und kompliziert wirkt, führt bei der mobilen Anwendung zu Transaktionsabbrüchen. Während der Desktop-User einen großen Bildschirm, eine Maus und eine Tastatur zur Verfügung hat, wird es bei der Smartphone-Nutzung komplizierter. Wenn Waren, Dienstleistungen oder Inhalte nicht mit wenigen Klicks zu kaufen, zu buchen oder zu teilen sind, ist die Gefahr groß, User zum Abbruch der jeweiligen Aktion zu bewegen und sie dauerhaft zu verprellen.

Mobile-Web-TechnologieWirkungsbereichKurzerklärung
AMPLadezeitAMP steht für „Accelerated Mobile Pages“ und beschreibt einen Standard, der die Ladezeit auf dem Smartphone signifikant verkürzt. Die Open-Source-Technologie von Google lädt alle statischen Inhalte einer Website bereits vor dem Aufrufen des Links – interaktive Inhalte wie Bilder und Videos werden nachgeladen. Ursprünglich setzten vor allem Publisher die AMP-Funktion ein, mittlerweile ist jedoch auch der E-Commerce überzeugt von dieser Anwendung.
PWAMobile Experience„Progressive Web Apps“, kurz PWAs, verbinden die Eigenschaften von nativen Apps mit denen einer responsiven Website. Im Gegensatz zu herkömmlichen Apps müssen sie jedoch nicht im App Store heruntergeladen werden, sondern werden über die bestehende URL geöffnet. Der Clou: Sie verfügen dennoch über App-typische Features wie Offline-Verfügbarkeit, einen Home Screen und Push-Nachrichten. Sie sorgen für eine reibungslose Nutzererfahrung und brillieren mit einer geringen Ladezeit.
PaymentRequest APISicherheit & EffizienzMobile Bezahlvorgänge provozieren nach wie vor eine zu hohe Absprungrate. Die PaymentRequest API ist eine Schnittstelle, die den Browser als „Vermittler“ einsetzt zwischen den Parteien Zahlungsempfänger, Zahlungssender und Zahlungsart. Dazu zieht sie sich relevante Informationen beispielsweise aus zuvor getätigten Bestellvorgängen.
Credential Management APISicherheit & EffizienzNutzer wollen sich nicht ständig neue Log-ins zulegen oder sich durch Registrierungsprozesse quälen. Diese Schnittstelle funktioniert ähnlich wie das Prinzip der „Social Log-ins“ – statt eines neuen Log-ins kann einfach ein bestehendes Benutzerkonto verwendet werden. Die API-Benutzerkonten lassen sich zudem auf allen Devices speichern.

Sie wollen mehr über die hier aufgeführten Web-Technologien für mobile Anwendung erfahren? Dann möchten wir Ihnen den Leitfaden des BVDW (Bundesverband Deutscher Wirtschaft) ans Herz legen.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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