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Jetzt pack doch mal das Handy weg!

Jetzt pack doch mal das Handy weg! Wie wir unsere Kinder von der digitalen Sucht befreien

Es ist Zeit für das Abendessen und die Familie sitzt um den Tisch herum. Aber alle schauen auf ihr Handy, keiner spricht mit dem anderen. Was früher wertvolle Familienzeit war und der Kommunikation und dem Austausch wichtiger oder weniger wichtiger Interna diente, ist heute vielfach zu einer wortarmen Versammlung am Familientisch verkommen. Denn jeder ist ja schon für sich beschäftigt: mit den digitalen Angeboten seines Smartphones. Wie wirkt sich der ungeregelte Gebrauch von Smartphone und Tablet insbesondere auf unsere Kleinsten aus? Was können wir tun, um unseren Kindern ein Vorbild in Sachen Smartphone-Nutzung zu sein? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Autor, Journalist und Medienexperte Thomas Feibel in seinem viel beachteten Buch „Jetzt pack doch mal das Handy weg!“, erschienen 2017 im Ullstein Verlag, welches wir Ihnen heute vorstellen möchten.  

Jetzt pack doch mal das Handy weg!
Jetzt pack doch mal das Handy weg!

Zentrale Themen des Buches

Wie können Eltern ihre Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy erziehen? Was alles gilt es dabei zu beachten und inwieweit sollten  die Eltern eine Vorbildrolle einnehmenWie steht es dabei überhaupt um das Nutzungsverhalten der Eltern? Häufig beklagen die Kinder und Jugendlichen, dass ihre Eltern kaum Zeit für sie haben, weil sie selber permanent am Handy hängen.  Welche Regeln stellt man auf, damit der Nachwuchs nicht in eine suchtähnliche Abhängigkeit von seinem Smartphone gerät? Wie autoritär darf man dabei sein und wie viel Vertrauensspielraum ist sinnvoll? Schließlich ist das Internet ein Ort voller Gefahren, mit unzureichendem Jugendschutz und ebenso unzureichendem Datenschutz. 

 

Das Smartphone ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken

Ob im Bus, in der Bahn, an Flughäfen oder im Wartezimmer: Alle haben ihr Smartphone in der Hand und schauen gebannt auf das Display. Wenn dieser kleine Minicomputer schon für Erwachsene so spannend und verführerisch ist, wie wirkt er dann erst auf Kinder? Experten weisen darauf hin, dass eine ungezügelte Nutzung des Handys weitreichende Auswirkungen auf die Psyche und die Physis hat und die neuronalen Vernetzungen im Gehirn beeinflusst. Man befürchtet, dass übermäßiger Handykonsum auch die Aufmerksamkeit sinken lässt sowie die Fähigkeit zur Analyse komplexerer Sachverhalte. Auch das Leseverhalten ändere sich, man überfliegt Texte und übernimmt nur Informationen, die mit Schlüsselwörtern gekoppelt sind. Das Lernen findet aber nach wie vor auch analog an den Schulen statt. Ein guter Mix aus analogem und digitalem Lernen ist folglich gefragt. Die Gretchenfrage lautet also: Wie setzen wir Smartphone und Co. konstruktiv im Unterricht ein und wie erziehen wir unsere Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien? 

Einige Erziehungstipps 

Im Alltag gilt es vor allem Regeln im Umgang mit dem Handy aufzustellen, die von der gesamten Familie gelebt werden. Schon so manchem Erwachsenen täte es gut, ein konsequenteres Zeitmanagement in Bezug auf die Dauer seiner Handynutzung aufzustellen. Gerade von den Erwachsenen aber schauen sich die Kinder vieles ab. Ein sinnvoller erster Schritt wäre es beispielsweise, das Smartphone einfach mal abzuschalten und stattdessen wertvolle handyfreie Familienzeit zu etablieren, etwa bei den Mahlzeiten und im Urlaub. Erwachsene sollten sich immer wieder darum bemühen, den Kindern ein Vorbild zu sein. Auch ist es hilfreich, gelegentlich die eigene Autorität zu bemühen, um den Kindern klare Grenzen aufzuzeigen. Frühaufklärung über die Gefahren und Möglichkeiten von Smartphones ist der nächste große Schritt und zugleich die beste Prävention. Gerade im Umgang mit den sozialen Netzwerken müssen Kinder und Jugendliche geschult werden, schließlich lauern hier Abgründe wie Shitstorms, Hatespeeches, Fake-News oder gar sexuelle Belästigungen. Hier gibt der Autor wertvolle Tipps, auch wie aus technischer Sicht die Geräte so voreingestellt werden können, dass manches Ungemach vermieden werden kann. 

Konnten wir Sie neugierig machen?

Die Digitale Transformation verändert unsere Gesellschaft und in weiten Teilen ist heute selbst den Wissenschaftlern noch nicht klar, wie weitreichend diese Veränderungen sein werden. Konsens aber besteht darüber, dass die Nutzung der digitalen Medien zu Veränderungen in unserem gesellschaftlichen Miteinander führt und unsere Persönlichkeit und unsere kognitiven Fähigkeiten beeinflusst. Daher ist es eine gesellschaftliche Hauptaufgabe von herausragender Bedeutung, unsere Kinder im Umgang mit dem Handy zu schulen, ihnen Medienkompetenz zu vermitteln und dabei ihr Vorbild zu sein. In welcher Welt wollen wir unsere Kinder aufwachsen sehen? Den Grundstein dafür legen wir selbst. Diese Botschaft vermittelt uns der Buchautor Thomas Feibel in seinem Elternratgeber „Jetzt pack doch mal das Handy weg!“ auf informative, witzige und dabei hintergründige Weise. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.  

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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