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Google bringt Buy-Button in den SERPs

Durch die Möglichkeit via Buy-Button direkt aus den Suchmaschinen-Ergebnissen Einkäufe zu tätigen, ändert sich nun alles – oder? Was das für den E-Commerce bedeutet, betrachten wir in unserem heutigen Beitrag.

Buy-Button: so funktioniert es

Vor zwei Jahren startete Google mit einigen Händlern den Test: Produkte, die in den Suchergebnissen gelistet werden erhalten den Button „Buy on Google“ (damals noch unter dem Namen: Purchases on Google). Es handelt sich dabei um eine rein mobile Funktion! Nun soll dieser so genannte Buy-Button in die Beta-Phase übergehen. Konkret bedeutete das für den User eine stark verkürzte Customer Journey, da er bereits aus den Suchergebnissen heraus shoppen kann. Durch den Klick auf den Button wird der Käufer zunächst auf eine Landingpage von Google weitergeführt. Hier tätigt er den Einkauf, Google leitet die Bestelldaten weiter an den Händler, der dann die Ware an den Kunden schickt. Der Käufer musste für diese Transaktion Google nicht ein einziges Mal verlassen.

Was heißt das für die Händler?

Ungewöhnlich ist, dass der Käufer nicht mehr auf der Unternehmensseite, beziehungsweise im eigenen Shop landet. Der direkte Kontakt fällt weg, und auch die Begegnung zwischen Brand und Käufer wird minimiert. Zwar kann die Google-Landingpage als Leinwand für das eigene Branding genutzt werden, das ändert aber nichts daran, dass die Daten in erster Linie bei Google bleiben. Den Händler erreicht lediglich der Versandauftrag. In Zeiten, in denen Webtracking maßgeblich das Online-Business bestimmt, klingt das nach einem schlechten Deal. Zumindest für Großhändler! Für Nischenanbieter beispielsweise kann das Konzept sehr attraktiv sein.

Bedingung an den Händler, um den Buy-Button einführen zu können, ist übrigens das Bezahlsystem „Google Wallet“.

Die Folgen für den E-Commerce

Marktplatz lautet das Stichwort in dieser Angelegenheit. Google mag in Bezug auf so viele Aspekte der Primus sein – in Sachen E-Commerce steht ein anderer Riese im Rampenlicht. Amazon ist mittlerweile Synonym für die Produktsuche. Kaum einer heutzutage, der online kauft, der seinen Kaufabschluss nicht über die Amazon Suche gestartet hat. Der Buy-Button wirkt in dem Zusammenhang natürlich wie der Versuch sich einen Teil des Kuchens zu holen. Darüber hinaus geht es auch darum, den User so lange wie möglich auf den eigenen Seiten zu halten. So bindet Google nicht nur die Händler an sich, sondern auch die Benutzer.

So geht’s weiter

Das Angebot der Buy-Button existiert aktuell in den USA. In Deutschland wird es sicherlich noch etwas länger dauern, bis es uns begegnet. Das hängt alleine damit zusammen, dass wir hierzuladen nicht über den dafür benötigten Payment-Service verfügen. Man darf also gespannt sein, wie die Funktion auf der anderen Seite des großen Teiches anläuft. Klar ist: Der E-Commerce muss ab jetzt ein Auge darauf haben und sollte sich dringend mit den eigenen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen.

Sie haben Fragen zu Googles Buy-Button? Dann kontaktieren Sie gerne unsere Experten aus dem Online-Marketing-Team!

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