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Entstehung von Change Management – Verknappung von Ressourcen

Entstehung von Change Management – Verknappung von Ressourcen

Change Management entsteht nicht aus sich heraus, sondern wird von verschiedenen Einflussfaktoren angestoßen, die auf Unternehmen in unserer heutigen Zeit einwirken. Diese Einflussfaktoren beleuchten wir in unserer Reihe Entstehung von Change Management. In den vergangenen Beiträgen haben wir uns bereits damit beschäftigt, wie Internationalisierung, der rasante technische Fortschritt, politische und rechtliche Veränderungen und das wachsende Bedürfnis nach einer ausgewogenen Work-Life-Balance auf die Entstehung von Veränderungsprozessen einwirken. Heute widmen wir uns einem weiteren zentralen Einflussfaktor auf Change Management: der Verknappung von Ressourcen.

Verknappung von Ressourcen …

Klimawandel, Umweltverschmutzung, schwindende Verfügbarkeit von Ressourcen, das alles sind Prozesse, mit denen Unternehmen konfrontiert sind und die tiefgreifenden Veränderungen erfordern. Dabei reden wir nicht nur von knappen natürlichen Rohstoffen wie Seltene Erden, Sand oder sauberem Trinkwasser, sondern auch von Zeit und Personal.

… als Motor für Innovationen und Neues Denken

Das Wissen um den Klimawandel und die verheerenden Umweltschäden, die der weltweit wachsende Ressourcenbedarf mit sich bringt, haben zu einem globalen Umdenken in Produktionsprozessen und der Erschließung neuer Geschäftsfelder geführt. Elektromobilität, erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft – ein ökonomisches System, in dem die Lebenslauer von Produkten und Rohstoffen durch Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Überholung und Recycling erhöht wird – oder smarte und alternative Materialien und Werkstoffe – etwa Algen für Industrie, Kosmetik und Medizin – sind neue Ansätze und Innovationen. Sie haben ein vordringliches Ziel: Ressourcennutzung, Abfallproduktion, Emissionen und Energieeinsatz sollen minimiert werden. Nachhaltigkeit ist das neue globale Leitprinzip für Unternehmen. Es stellt sie vor die große Herausforderung, sich von alten Wertschöpfungsprozessen zu verabschieden und ihre Geschäftsmodelle und Produktionsverfahren neu auszurichten.

… als Motor für Anders Arbeiten

Nicht nur Wertschöpfungsprozesse müssen neu gedacht werden. Unternehmen stehen auch vor der Herausforderung, in einer sich schnell wandelnden und unsicheren Welt unter Zeitdruck flexibel agieren zu können. Mehr noch, sie müssen ihre Mitarbeitenden bei diesem Wandel natürlich auch mitnehmen. Nicht zuletzt befinden sich Unternehmen in einem steten „War on Talents“, dem Kampf um die besten Köpfe, die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Situation ist herausfordern: Der Wandel zur Informationsgesellschaft, eine steigende Komplexität der Aufgaben und Anforderungen und der bereits jetzt zu spürende Generationenwechsel – die Baby-Boomer Generation geht ja so langsam in Rente. Und genau das verlangt von Unternehmen sich mit neuen Arbeitsmodellen und dem Anders Arbeiten auseinanderzusetzen. Das ist einfacher als man denkt. Nur einige Schlagworte umreißen schon die Eckpunkte. Agilität, Mitarbeitermotivation, vom Silodenken zur Netzwerkmentalität, das Aufbrechen von Hierarchien oder eine positive Fehlerkultur sind die Instrumente und Techniken, mit denen Unternehmen reaktiv, flexibel und anpassungsfähig bleiben und gemeinsam mit den Mitarbeitenden Veränderungsprozesse anstoßen können.

Verknappung von Ressourcen und Change Management

Hier genau setzt Change Management an. Das Veränderungsmanagement nimmt frühzeitig die Trends der sich wandelnden Produktionsverhältnisse, Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse und Geschäftsmodelle unter die Lupe.  So bereitet es den Weg für grundlegende und individuelle Wandlungsprozesse. Von strukturellen Veränderungen in der Produktion über die strategische Ausrichtung des Unternehmens bis hin zu einem veränderten Mindset der Mitarbeitenden. Change Management bietet die Gelegenheit, sich als Unternehmen Schritt für Schritt auf externe Veränderungsbedingungen anzupassen. Dabei nimmt man die Mitarbeitenden mit Information, Kommunikation und Teilhabe ernst. Denn auch wenn Veränderungsmanagement von externen Einflussfaktoren angestoßen wird, so sind es am Ende doch die Mitarbeitenden, die diese Prozesse im Unternehmen tragen – müssen.

Fazit

Der Wandel kommt und wir können uns vor ihm nicht verstecken. Doch der Wandel bietet auch Chancen, sich als Unternehmen zukunftsorientiert aufzustellen. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den Einflussfaktoren auf anstehende Veränderungsprozesse in Ihrem Unternehmen lässt aus den vermeintlichen Risiken der Ressourcenverknappung große Chancen entstehen – wenn man ein paar wichtige Regeln einhält.

Erfahren Sie in unserem nächsten Teil der Serie Entstehung von Change Management, wie der demographische Wandel als weiterer Einflussfaktor auf die Entstehung von Veränderungsmanagement wirkt.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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