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Entstehung von Change Management - Internationalisierung

Entstehung von Change Management – Internationalisierung

Change Management, also das Managen von Veränderungen, ist ein überlebensnotwendiges Strategie-Instrument, ja, fast schon eine Kernkompetenz, um im Wettbewerb bestehen zu können. Wir alle kennen das Bonmot: Das Einzige, was im Leben Bestand hat, ist der Wandel. Und in der Tat, gerade Unternehmen sehen sich diesbezüglich großen Herausforderungen gegenübergestellt, und dies in immer kürzeren Zyklen. Schlagworte, die mit dem Wandel einhergehen, gibt es mehr als genug: Digitalisierung, Internet, neue Technologien, Rohstoffknappheit, demografischer Wandel, politische Veränderungen, gesellschaftliche Veränderungen wie z. B. der Ruf nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance, all das sind Einflussfaktoren, die auf die Unternehmen einwirken. In unserer Serie Entstehung von Change Management wollen wir die Einflussfaktoren auf das Change Management genauer unter die Lupe nehmen. Heute geht es dabei um den Begriff der Internationalisierung.

Internationalisierung und Globalisierung

Diese beiden Begriffe hängen eng miteinander zusammen. Unter Globalisierung verstehen wir die weltweit zunehmende Verflechtung von Volkswirtschaften und Staaten. Wikipedia nennt als Gründe für die fortschreitende Globalisierung u. a. das Internet, die Digitale Transformation, wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie die Containerisierung des Stückguttransports oder die Zunahme des Weltluftverkehrs, aber auch ordnungspolitische Rahmenbedingungen, die der Liberalisierung des Welthandels dienen. Was ist dann aber unter Internationalisierung zu verstehen? Hiermit ist die internationale Strategieausrichtung eines Unternehmens gemeint. Konkret bezeichnet man mit Internationalisierung den Eintritt eines Unternehmens in neue geografische Märkte. Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Internationalisierung als „geografische Ausdehnung ökonomischer Aktivitäten über nationale Grenzen hinaus. Internationalisierung ist als Vorstufe bzw. Interimszustand zur Globalisierung zu verstehen.“

Internationalisierung als Expansionsmodell

Sie möchten Ihre Unternehmensaktivitäten über die deutschen Grenzen hinweg ausdehnen? Was könnten die Gründe hierfür sein und was alles gilt es dabei zu beachten? Klassischerweise gründen Expansionsaktivitäten auf der Annahme, dass für ein Produkt oder eine Dienstleistung ein Marktpotenzial auch im Ausland gesehen wird. Vielleicht sind auch die Produktionskosten im Inland zu stark angestiegen oder die Mitbewerber erzeugen einen zu hohen Wettbewerbsdruck. Die einfachste Form der Expansion ins Ausland stellt der Export dar, die höchste und komplexeste Form ist die Gründung einer Tochtergesellschaft. Immer aber sollte man seine Zielmärkte gut kennen. Schon bei der Entwicklung des Markennamens kann einiges schiefgehen, so hat Mitsubishi für den Pajero seinerzeit unwissentlich ein vulgäres spanisches Schimpfwort Pate stehen lassen.

Internationalisierung und Change Management

Aber die größten Gefahren lauern im eigenen Unternehmen. Ist die Unternehmens-Infrastruktur einer Expansion gewachsen? Sind die Mitarbeiter auf diesen Veränderungsprozess vorbereitet? Neben der Umsetzung der klassischen Markteintrittsstrategien wie etwa dem Timing gilt es, die Mitarbeiter mit auf die Reise zu nehmen. Diese stellen schließlich den Dreh- und Angelpunkt im Unternehmen dar, sind sie es doch, die all die anstehenden Veränderungen umsetzen werden. Im Kern haben wir es bei Menschen, die sich veränderten Gemengelagen ausgesetzt sehen, immer mit Verunsicherung und daraus resultierend mit Abwehrhaltung zu tun. Change Management hat die Aufgabe, die Menschen an diesem Punkt abzuholen und sie durch gelungene Kommunikation, Schulungen und vieles mehr auf den Wandel vorzubereiten. Im Zuge der Internationalisierung bedeutet dies den Blick über den Tellerrand der eigenen Unternehmung hinaus: Auch die Kunden, Lieferanten und die jetzigen wie die künftigen Geschäftspartner müssen in die Change Management Prozesse mit einbezogen werden. Erfolgreiches Change Management wirkt tief ein in die Unternehmenskultur und bewirkt, dass die Mitarbeiter den Wandel aktiv, motiviert und engagiert mittragen.

Lesen Sie in den nächsten Folgen unserer Serie Entstehung von Change Management mehr zu den Einflussfaktoren: rasanter technischer Fortschritt, politische Veränderungen/Gesetzgebung, größeres Bedürfnis nach Work-Life-Balance, Verknappung von Ressourcen, Demografischer Wandel und veränderte Kundenbedürfnisse!

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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