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E-Health

E-Health: Die elektronische Gesundheitsversorgung

E-Health ist im Trend, denn bei der elektronischen Gesundheitsversorgung dreht sich alles um die Nutzung digitaler Technologien. Dazu gehören etwa Telemedizin, E-Rezepte und Online-Patientendossiers. E-Health kann helfen, die Qualität der Gesundheitsversorgung deutlich zu verbessern und Kosten zu sparen. In diesem Blog erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile von E-Health.

E-Health: was ist das eigentlich?

E-Health bezieht sich auf eine Reihe von Informationsdiensten für Ärzte, Patienten und Gesundheitseinrichtungen, die alle medizinischen Informationen systematisieren sollen. Für medizinische Einrichtungen sind dies automatisierte Workflow-Management-Tools – also medizinische Informationssysteme. Für Patienten bequeme Webdienste und mobile Anwendungen für Termine mit einem Arzt, Zugriff auf ihre eigenen medizinischen Informationen und Online-Beratung.

Die Hauptaufgabe von E-Health besteht darin, die Verwendung medizinischer und finanzieller Ressourcen digital zu steuern. Dies erfordert die Integration von Daten aus verschiedenen Quellen. Einige dieser Quellen sind elektronische Gesundheitsdienste, E-Health-Portale und -Anwendungssoftware, Mobiltelefone und tragbare Geräte sowie soziale Netzwerke. In der Praxis vereint E-Health digital verschiedene Gesundheitssektoren in einem einzigen Informationsraum.

Vorteile von E-Health

E-Health bietet viele Vorteile für Patienten und Ärzte. Durch die elektronische Gesundheitsversorgung können Patienten ihre Gesundheitsdaten jederzeit und überall einsehen und Ärzte können sich leichter vernetzen und Wissen austauschen.

Patienten profitieren von E-Health, weil sie ihre Gesundheitsdaten auch jederzeit selbst verwalten können. Außerdem können sie mit Hilfe von E-Health Apps ihre Gesundheit besser überwachen und so frühzeitig erkennen, wenn sie besser mal zum Arzt gehen sollten.

Ärzte profitieren von E-Health, weil sie sich leichter vernetzen und Wissen austauschen können – klar immer unter Beachtung der DSGVO. Mehr noch der bürokratische Aufwand wird durch digitale Übertragungsmöglichkeiten der Informationen minimiert. Durch die elektronische Gesundheitsversorgung haben die Mediziner außerdem Zugriff auf eine Vielzahl an Daten, die ihnen bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten helfen können.

Nachteile von E-Health

Ja, wo viel Licht ist, da ist auch ein wenig Schatten. Und auch E-Health hat seine Schattenseiten. Daten könnten gestohlen oder gehackt werden. Auch können die Kosten für die Implementierung und den Betrieb einer E-Health-Lösung nicht unerheblich sein, da etwa die Integration in bestehende elektronische Gesundheitsakten nicht unbedingt einfach ist. Des weiteren ist es auch wichtig, dass Fehler bei der Eingabe von Daten vermieden werden, da diese sonst zu ungenauen Diagnosen führen können.

Eine weitere Hürde kann die Akzeptanz unter Ärzten und Patienten sein, denn es geht ja um sehr persönliche Daten. Es besteht das Risiko von Datenschutzverletzungen. Diese Reaktionen sind jedoch verständlich, wenn man bedenkt, dass immer mehr Daten von immer mehr Menschen erfasst werden. Wenn es um die elektronische Gesundheitsversorgung geht, darf der Schutz der Privatsphäre keinesfalls vernachlässigt werden. Zudem müssen die Lösungen den hohen Ansprüchen der Ärzte und Patienten gerecht werden. Merke: Wenn eine Lösung nicht den Erwartungen entspricht, kann sie schnell abgelehnt werden.

Die Zukunft von E-Health: Ein Beispiel

Die Gesundheitsversorgung steht regelmäßig vor vielfältigen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Optimierung von Prozessen. Es lassen sich schon jetzt positive Veränderungen in diesem Bereich durch die Einführung fortschrittlicher Technologien feststellen. Beispiele für die Digitalisierung sind telemedizinische Beratung, Online-Terminvereinbarung, Automatisierung von Abrechnungssystemen, elektronisches Dokumentenmanagement oder das Internet of Medical Things (IoMT).

IoMT ist ein Netz von physischen Objekten, die mit Elektronik, Software, Sensoren und Konnektivität ausgestattet sind und den Datenaustausch ermöglichen. So können IoMT-Geräte sogar in den menschlichen Körper implantiert oder extern verwendet werden. Dazu gehören Fitness-Tracker, Herzschrittmacher, Defobrillatoren und andere tragbare Geräte sowie nicht tragbare Geräte wie Röntgengeräte und MRT-Scanner. Die IoMT bietet viele potenzielle Vorteile für Patienten, Gesundheitsdienstleister und das Gesundheitssystem im Allgemeinen.

Für die Patienten kann das IoMT die Gesundheitsergebnisse verbessern, indem es Echtzeitdaten liefert, die für ein effektiveres Management chronischer Erkrankungen genutzt werden können. Diese Art der aktiven Betreuung hat das Potenzial, Komplikationen bei chronischen Krankheiten zu verringern und die Gesamtkosten im Gesundheitswesen zu senken. Zu den Vorteilen des IoMT für Gesundheitsdienstleister gehören eine höhere Diagnosegenauigkeit aufgrund der Datenerfassung in Echtzeit, die Fernüberwachung von Patienten, die Zeit für persönliche Besuche freisetzt sowie die frühere Erkennung potenziell schwerwiegender Gesundheitsprobleme.

Fazit

E-Health, die elektronische Gesundheitsversorgung ist ein wesentlicher Bestandteil der modernen Gesundheitsversorgung. Durch die Nutzung von E-Health-Technologien können Ärzte, Krankenhäuser und andere Gesundheitsdienstleister ihre Dienstleistungen verbessern und den Patienten eine bessere Versorgung bieten. Die E-Health-Branche steht jedoch vor vielfältigen Herausforderungen, die sie bewältigen muss. Diese Herausforderungen umfassen die Sicherheit sowie dem Schutz der Privatsphäre und der Patientendaten. Nicht zuletzt dürfen die Interoperabilität der verschiedenen E-Health-Systeme sowie die Kosten der E-Health-Technologien nicht unterschätzt werden. Wenn Sie mehr zum Thema erfahren möchten, besuchen Sie die Website von Digital Urban Center for Aging & Health.

Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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