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Die häufigsten Hürden beim Change Management

Sie haben Ihre Change Management Ziele definiert und der Wandlungsprozess in Ihrem Unternehmen ist bereits in vollem Gange. Aber an einigen Stellen stoßen Sie auf unerwartete Hindernisse! Welche das sein könnten, möchten wir Ihnen heute in unserem letzten Beitrag zum Thema Change Management vorstellen.

Der Wandel wird getragen von den Menschen in Ihrem Unternehmen

Grundsätzlich gilt: Wann immer ein Wandel in Organisationen eintritt, ob geplant oder ungewollt, so trifft dieser letztlich auf die Menschen in der Organisation und diese reagieren unterschiedlich auf Veränderungen. Bei den meisten Mitarbeitern werden zunächst Ängste ausgelöst, etwa vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Viele empfinden Sorge, ob sie die Veränderung mittragen können, und ob sie den neuen Anforderungen gewachsen sind. Diejenigen im Unternehmen, die mit der Umsetzung von Change Management Prozessen betraut sind, sind ebenfalls oft nicht frei von Angst. Wird es ihnen gelingen, die Prozesse erfolgreich umzusetzen oder müssen sie mit einem Scheitern des Projektes rechnen, welches am Ende ihnen angelastet wird?

Mit voller Kraft voraus

Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen wäre ein Boot und zwei Drittel der Mannschaft rudern nach vorne, aber ein Drittel rudert nicht mit oder sogar zurück? Ein gewaltiger Schubverlust ist die Folge. Es gilt also, die gesamte Mannschaft so zu motivieren, dass die Energie der gesamten Crew in die richtige Richtung gelenkt wird. Der Wandel sollte von der Belegschaft nicht als Bedrohung verstanden werden, sondern als Chance. Dies bedeutet, die Identifikation mit dem Change Management Prozess muss gestärkt werden: durch Kommunikation, Information, Motivation, Transparenz, Teamgeist und permanente Verstetigung der Bereitschaft zum Wandel in der Unternehmenskultur.

Den Leuchtturm immer vor Augen

Wohin soll die Reise gehen? Um beim Vergleich mit dem Boot zu bleiben: Weicht der Weg auch nur um einige Grade vom Kurs ab, so wird das Ziel verfehlt. Folglich sind klar und exakt definierte Zielvorgaben, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen orientieren unerlässlich, um am Ende genau dort anzukommen, wo man hinmöchte. Eine wesentliche Voraussetzung zur Vermeidung von Klippen und Unwägbarkeiten ist also die Identifikation des Kernproblems, hiervon abgeleitet das klar definierte Ziel und ein ebenso klares Konzept, eine Veränderungsstrategie zur Zielerreichung – ja, wir wollen die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und ja, wir sind bereit für den dazu erforderlichen Change Management Prozess.

Ressourcenknappheit vermeiden

Nicht genug Proviant an Bord? Wenn nicht genügend materielle und finanzielle, aber auch personelle Ressourcen zur Verfügung stehen, dann kann für den Erfolg des Change Management Prozesses nicht garantiert werden. Am besten sollte ein Mitglied der Führungsebene ausschließlich für die Umsetzung des Veränderungsprozesses zur Verfügung stehen. Der Faktor Zeit spielt eine wichtige Rolle, der Wandlungsprozess sollte nicht unter Hochdruck vonstattengehen. Die Mitarbeiter dürfen während des Change Management Prozesses durch die neu hinzugekommenen Aufgaben nicht überbelastet werden, sonst reagieren sie mit innerer Abwehr oder resignativem Verhalten.

Wer bringt den Wandel voran?

Wer ist der Kapitän und wer der Steuermann? Der Wandlungsprozess wird gelingen, wenn diejenigen, die ihn vorantreiben wollen, an einem Strang ziehen. Verdeckte Konflikte, Angst vor dem Verlust von Privilegien oder Macht, der eigene Weg wird als der Beste angesehen, derartige Probleme auf der Management-Ebene behindern die erfolgreiche Umsetzung des Change Management Projekts in Ihrem Unternehmen. Vorbildfunktion ist gefragt! Ist das Führungsteam sich in der Sache einig, kann mit voller Kraft voraus auf das Ziel zugesteuert werden. Die Mitarbeiter werden die positiven Signale, die von einem solch professionellen Führungsverhalten ausgehen als motivierend erleben.

Die Messlatte für den Wandel ist der Erfolg

Ganz klar: Ist der sichere Hafen einmal erreicht, so hat das Projekt sein erfolgreiches Ende genommen. Aber auch vorher schon haben viele kleine Teilerfolge dazu beigetragen, dass der Transformationsprozess gelingen konnte. Diese Teilerfolge immer wieder im Unternehmen zu kommunizieren ist eine wichtige Aufgabe der Führungsebene. Denn so sehen alle, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist. Auch den Skeptikern in der Belegschaft, die sich dem Projekt entgegengestellt und Sinn und Zweck des Vorhabens angezweifelt haben, wird auf diese Weise der Wind aus den Segeln genommen.

Fazit: Wenn das Ziel klar definiert ist und ausreichende Ressourcen für die Zielerreichung bereitgestellt sind, dann sind gute Voraussetzungen geschaffen, damit der Veränderungsprozess in Ihrem Unternehmen angestoßen werden kann. Darüber hinaus bedarf es eines entschlossenen Führungsteams mit Change Management Kompetenz und Motivationskompetenz, dem es gelingt, die Mitarbeiter auf dem mitunter auch steinigen Weg des Change Management Prozesses mitzunehmen. Wirken all diese Faktoren zusammen, so kann Ihr Change Management Projekt auch bei hohem Seegang zum Erfolg geführt werden.

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