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Change Management oder: Bleibt alles beim Alten?

Fällt in einem Unternehmen der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“, dann sollte das Management hellhörig werden. Er ist ein Hinweis auf starre Strukturen, unflexible Denkweisen und somit ein gutes Indiz für eine Erkenntnis: Auf dieses Unternehmen kommt eine Menge Arbeit zu.

Ohne Veränderung keine Entwicklung

Familienunternehmen mit Tradition oder blutjunges Start-up – wer sich ein Business aufgebaut hat, der verfolgt eine Strategie. Was aber, wenn nach Jahren des Erfolgs plötzlich die Käuferzahlen sinken? Oder wenn die Konkurrenz über die besser Technologie verfügt, um ihr Produkt auf den Markt zu bringen? Nicht nur der Wettbewerb ist eine permanente Herausforderung – auch die internen Strukturen können eine Organisation lähmen. Vielleicht steht ein Umzug an und die Kollegen sollen künftig statt in gemütlichen Zweierbüros in einem Großraumbüro sitzen? Oder das Unternehmen wächst so rapide, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden und Aufgaben übernehmen, die bisher von anderen Kollegen gemacht wurden – und zwar mit Freude.

Konflikte, Uneinsichtigkeit, Angst – Veränderungen in Unternehmen sind immer begleitet von einer Vielzahl an Emotionen. Dieser Umstand macht eine klare und offene Kommunikation zu einem der wichtigsten Faktoren des Veränderungsprozesses. Wenn alle vom Wandel betroffen sind, müssen auch alle miteinbezogen werden.

Change Management als Lösung

Unternehmen können auf die Methoden und Modelle des Change Managements, sprich des Veränderungsmanagements zurückgreifen, wenn sie sich mit einem tiefgreifenden Wandel konfrontiert sehen. Die Umsetzung des Neuerungsprozesses wird von einem internen oder externen Change Agent durchgeführt. Das 3-Phasen-Modell von Kurt Lewin bricht die Aufgaben des Change Agents runter auf diese Phasen:

  • unfreeze (auftauen)
  • moving (bewegen)
  • refreeze (einfrieren).

In der ersten Phase geht es darum Akzeptanz für das Vorhaben zu schaffen und die etablierten Strukturen und Prozesse sukzessive aufzuweichen. Sie dient der Vorbereitung der eigentlichen Veränderungsmaßnahme. Diese erfolgt in der zweiten Phase – alle Vorhaben werden nun in die Tat umgesetzt und in den Unternehmensalltag integriert. In der dritten Phase ist der Change Agent damit befasst die neuen Strukturen und Prozesse nachzuhalten und dafür zu sorgen, dass sie sich unternehmensübergreifend festigen.

Mit gemeinsamer Kraft

Die größte Herausforderung des Change Managements ist die Einbindung aller, aber eben auch das Einverständnis aller an einem Strang zu ziehen – Führungskräfte wie Mitarbeiter. Um dieses Ziel zu erreichen wendet der Change Agent unterschiedliche Modelle an. Mehr dazu erfahren Sie kommenden Woche in unserem Beitrag Modelle des Change Managements.

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Ja, die digitale Transformation ist eine große Herausforderung – insbesondere für Unternehmen und Organisationen, die „das schon immer so gemacht haben“. Lassen Sie uns gemeinsam Dinge hinterfragen.

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